Stadtratssitzung vom 16. September 2025
Budget 2026 und Finanz- und Aufgabenplan 2025 – 2029
Der Stadtrat rechnet für das Jahr 2026 mit einem Defizit von CHF 4,1 Mio. Die Prognose basiert auf einem erwarteten Rückgang bei den Steuereingängen. Aufgrund der Finanzlage hat der Stadtrat bereits eine Kostenreduktion durchgeführt und beantragt beim Grossen Gemeinderat eine Erhöhung des Steuerfusses von 102 % auf 106 %.
Hier gelangen Sie zur Medienmitteilung, zum Budget 2026 und zum Finanz- und Aufgabenplan 2025 – 2029
Motion betr. «Förderung von Solaranlagen auf öffentlichen Gebäuden»
Der Stadtrat hat dem Grossen Gemeinderat zur Motion betr. «Förderung von Solaranlagen auf öffentlichen Gebäuden» Bericht erstattet und beantragt damit, die Motion als erledigt abzuschreiben.
Sanierung Knoten Kilchberg-, Bad-, Talstrasse und Anpassung Bushaltestellen «Badstrasse»
Die Kilchbergstrasse, die Talstrasse sowie die angrenzende Birkenstrasse sind in einem schlechten Zustand und müssen saniert werden. Zusätzlich müssen die beiden Bushaltestellen «Badstrasse» gemäss den Vorgaben des Behindertengleichstellungsgesetzes angepasst werden. Dazu ist eine neue Positionierung der Haltestellen erforderlich. Zur Planung des Projekts hat der Stadtrat für die Ingenieurleistungen einen Verpflichtungskredit im Betrag von CHF 130‘000 bewilligt und freigegeben. Den Auftrag hat er an die Geoinfra Ingenieure AG aus Richterswil vergeben.
Technische Anlagen im Ersatzbau des Entsorgungsparks
Zusammen mit dem Ersatzbau des Entsorgungsparks werden die Prozesse der Verkehrs- und Kundenabwicklung automatisiert und digitalisiert. Die Einfahrt und das Parkieren werden mit Schranken und einem Parkleitsystem geregelt, zudem erhalten die Kundinnen und Kunden bei der Einfahrt eine Karte, auf die das Gewicht des kostenpflichtigen Entsorgungsguts gespeichert wird, so dass anschliessend über Zahlautomaten abgerechnet werden kann. Der Stadtrat hat den Auftrag für die Lieferung und Montage der dazu notwendigen technischen Anlagen an die Hunkeler Systeme AG aus Wikon vergeben. Baustart ist im Frühjahr 2026.
Totalrevision des Gemeindeerlasses über die Ausrichtung von Gemeindezuschüssen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenbeihilfe
Seit 1969 gewährt die Stadt Adliswil, neben den Ergänzungsleistungen des Bundes und des Kantons, Gemeindezuschüsse zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung. Damit wird ein Beitrag zur sozialen Teilhabe geleistet, was gesundheitlichen und psychischen Problemen entgegenwirken kann. Diese Gemeindezuschüsse wurden in einer Volksabstimmung im November 2008 bestätigt. Nachdem der Gemeindeerlass aufgrund von Änderungen im übergeordneten Recht bereits mehrmals angepasst werden musste, soll er nun totalrevidiert werden. Mit der Totalrevision soll auch den veränderten Lebensrealitäten der Bezugsberechtigten Rechnung getragen werden. Der Stadtrat beantragt beim Grossen Gemeinderat, den totalrevidierten Gemeindeerlass über die Ausrichtung von Gemeindezuschüssen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung der Stadt Adliswil zu erlassen.
KVG Revisionsbericht 2025
Im Juni 2025 hat die baumgartner & wüst GmbH eine Revision zu den KVG-Abrechnungen durchgeführt. Dabei wurde festgestellt, dass die revidierten Abrechnungen mit den massgebenden Bestimmungen grundsätzlich konform sind und die Revisionsunterlagen vollständig vorhanden waren. Der Stadtrat nimmt den Revisionsbericht zur Kenntnis und beauftragt das Ressort Soziales zur Umsetzung der im Prüfbericht festgelegten Massnahmen.